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Es wird erst noch begonnen, aber ein paar Artikel gibt es bereits.

Wer öfter mit VMs in seiner Entwicklungsumgebung zu tun hat, kennt das Problem bestimmt. Wenn man ein Windows Host mit einem Linux Gast unter Oracle Virtual Box betreibt, sind die Shares auf dem Gast nicht besonders schnell. Im typischen LAMP / WAMP Szenario kann es schon vorkommen, dass auf der Box die gleiche Anwendung um ein Vielfaches langsamer agiert, als auf dem Host. Begibt man sich auf die Suche nach den Ursachen, dürfte relativ früh auffallen das insbesondere die Zugriffe auf das Dateisystem viel Zeit kosten. Deutlich mehr als auf dem Host.

Ursache sind die Shares, welche mit vboxsf auf dem Gast gemountet wurden. Als Alternative kann man die Shares auf dem Host entweder mit der Windows Netzwerkfreigabe dem Gast überlassen oder aber man nutzt einen NFS Server.

Den NFS Server gibt es für Windows 7 ab der Ultimate Version kostenlos. Dazu müssen die Windows Services for UNIX installiert werden, die gibt es direkt von Microsoft. Wer kein Windows Ultimate hat, sondern bereits bei Professional Variante zugegriffen hat, kann das folgende Setup probieren:

  • Windows 7 Host
  • haneWIN NFS Server (30 Tage Shareware danach 19 € - 29 €)
  • Shares mittels NFS mounten

Dazu den NFS Server von haneWin installieren. Danach am besten sofort die Windows Firewall so konfigurieren, dass der Server Zugriff auf das VBox Netzwerk erhält.

Die NFS Server GUI als Administrator starten und unter Exporte die Shares konfigurieren. Ein einfacher Share könnte z.B. so aussehen:

v:\projekte\php\mysample  -name:mysample -range 192.168.56.1 192.168.56.254

Der Export gilt also für das Host Verzeichnis v:\projekte\php\mysample, kann unter dem Namen mysample von den Clients im IP-Bereich 192.168.56.1 bis 192.168.56.254 gemountet werden.

Auf dem Gast wird der Share dann mit den folgenden Anweisung gemountet:

mount -t nfs 192.168.56.254:/mysample /var/www/projects/mysample

192.168.56.254 ist in dem Fall die IP des Host im VBox Netzwerk. Das Verzeichnis /var/www/projects/mysample muss vorher angelegt werden.

Im direkten Vergleich zwischen vboxsf und NFS mittels haneWin ergab sich für meine VBox eine Beschleunigung um den den Faktor 4. Die Geschwindigkeit lässt sich weiter optimieren, wenn man die optionalen Parameter für den NFS Server und Client entsprechend seiner eigenen Anforderungen anpasst. Dazu findet man im Netz einige Anleitungen.

Das NetBeans PHP-QA-Plugin wurde bisher nur unter svn auf sourceforge gehostet. Am Wochenende hatte ich kurz Zeit und bin zu git gewechselt. Leider ist die git-web Darstellung auf sourceforge (zumindest für ältere Projekte, welche noch nicht das aktuelle Beta Interface verwenden) nicht besonders schön, aber egal...
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich ein schönes Workflow Tool für git gefunden. Viele werden es wahrscheinlich schon kennen, aber für die anderen: git-flow.

Warum der Wechsel und warum git-flow?

Wer selbst auf sourceforge ein Projekt unter svn hostet, kennt bestimmt die unglaubliche Geschwindigkeit - man fühlt sich direkt in die 56K-Zeit zurückversetzt. Dazu kommen natürlich die bekannten Vor- und Nachteile von git gegenüber svn. Das ist genau der Einstiegspunkt von git-flow. Es bildet einen klar strukturierten Workflow da, der auf den üblichen Software-Lebenszyklus passt. So einen Workflow kann man natürlich auch per Hand abbilden, aber dazu sind unzählige Einzelschritte notwendig. Diese Einzelschritte (git Befehle) sind in git-flow so integriert, dass diese intuitiv verwendet werden können. Dies gilt auch für Entwickler die erst am Anfang ihrer git-Erfahrungen stehen.

Es gibt übrigens endlich einen neuen Mitstreiter bei der Plugin Entwicklung, Falko ist seit dem Wochenende mit im Sourceforge "PHP-QA-Team". Wer selbst Ideen für das Plugin hat, kann sich gerne melden.
 

Links

Anleitung svn  zu git von John Albin

git-flow auf github

git-flow - Kurzfassung

git-flow - Details

PHP-QA-Plugin

 

Vor einiger Zeit bin ich zufällig über eine schöne App für faule Menschen gestolpert. Wer kennt das nicht, an manchen Tagen gibt es einfach nichts Schöneres, als einfach nur auf der Couch zu liegen und ein bisschen Musik zu hören. Wer dieser Vorliebe ebenso regelmäßig verfällt wie ich, kennt sicher die unschönen Momente mit der aktuell nicht erwünschten, aber dennoch gespielten Musik – im Extremfall muss man sogar die Couch verlassen, um am Rechner den Musikplayer seiner Wahl zu instruieren.

Dieser Albtraum ist für mich nun endlich Geschichte, denn Nikitas Stamatopoulos und Viktor Reiser haben eine sehr schöne Android Anwendung „Banshee Remote“ geschrieben, die einen hervorragenden Remote Zugriff auf den Musikplayer Banshee ermöglicht.

Nachdem ich zunächst nur die ältere im Android Market geführte Version von Nikitas gefunden hatte, bin ich auf das github Projekt von Viktor gestoßen. Viktor hat der App komplett neues Leben eingehaucht und eine Version veröffentlicht, die für ein stabiles und schnelles Couch Vergnügen sorgt.

Wer also ebenfalls Banshee und Android Nutzer ist, sollte unbedingt einen Blick riskieren. Unabhängig davon ist das Projekt aber auch super dafür geeignet, ein Plugin für einen weiteren Player zu entwickeln. Die Remote Komponente ist als Banshee Plugin und über eine Datenbank realisiert, welche sich aber ohne größere Probleme auch aus anderen Playern erzeugen lassen sollte. Man hat also schon eine super Fernbedienung...

Links

Projekt banshee-remote auf github.com

Urversion von Nikitas Stamatopoulos

Gestern bin ich über ein sehr praktisches Tool gestolpert. Ich wollte einen meiner Monitore an ein weiteres Endgerät übertragen, sodass dort passiv an einer Vorführung teilgenommen werden konnte.

Da ich aktuell auf einem VNC-Trip bin (Manchmal kontrolliere ich heimlich meinen Standrechner über das HTC ^^), habe ich nach einer VNC basierten Lösung gesucht und schnell eine Software gefunden die noch viel mehr kann als nur einen Bildschirm auf ein anderes Endgerät zu übertragen. ZoneScreen ermöglicht es sogar, einen weiteren Bildschirm als Arbeitsfläche einzurichten. Wenn man also schon über die Grafikkarte zwei Bildschirme ansteuert, kann man per ZoneScreen nun noch einen weiteren Bildschirm an ein anderes Endgerät senden. ZoneScreen integriert sich dazu nahtlos in die normale Bildschirmverwaltung.

Homepage: http://www.zoneos.com/

Eine VMware Maschine kann leider nicht direkt mit VirtualBox wiedergegeben werden. Abhilfe schafft das Programm ovftool. Das Programm konvertiert die Maschine in das Open Virtualization Format. Dieses Format kann dann in VirtualBox importiert werden.

Das Programm ovftool wird direkt mit dem VMware Player ausgeliefert und liegt im Installationsverzeichnis unter OVFTool.

Der Aufruf ist denkbar einfach: ovftool.exe maschine-alt.vmx maschine-neu.ovf

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